Sandras Erfahrungen mit der Unloader One Orthese


“Dank der Knieorthese habe ich keine Schmerzen mehr und brauche auch keine Medikamente.”

Sandra

Mountainbike, Segeln, Stand-Up-Paddling, Wandern, Ski fahren – Sport steht eindeutig im Mittelpunkt von Sandra Zügers Leben. Nicht nur das.

Sie coacht auch ihre beiden Kinder, die im Leistungssport aktiv und viel unterwegs sind. Und dann dies: Von heute auf morgen hatte sie so starke Knieschmerzen, dass sie nicht einmal aufstehen konnte. Nach zunächst falscher Diagnose und drohender Gelenk-OP kam die Lösung mit der Unloader One Knieorthese. Heute ist Sandra Züger wieder schmerzfrei und aktiv.

Es begann vor rund 4 Jahren während eines Radcross-Weltcups in Belgien. «Ich bin morgens mit starken Schmerzen im Knie aufgewacht. Das kam von jetzt auf gleich und die Schmerzen wurden immer schlimmer. Ich konnte nicht mehr aufstehen und hatte Entzündungen im ganzen Körper», beschreibt Sandra Züger den Krankheitsverlauf. So wurde die sehr sportliche 52-Jährige in der Tat von 100 % Aktivität auf 0 % ausgebremst. Ein Arzt diagnostizierte Rheuma, was sich als Fehler herausstellte und das Gefühl von Sandra Züger bestätigte, dass etwas anderes die Ursache sein müsste. Ihr Orthopäde diagnostizierte dann nach Röntgenaufnahmen Arthrose im Endstadium. Hierbei scheuern aufgrund des fehlenden Knorpels die Knochen ohne «Puffer» aneinander, was Entzündungen und starke Schmerzen verursacht.

Ein Kniegelenkersatz stand zur Diskussion. Doch dazu war Sandra Züger noch nicht bereit, da sie noch recht jung ist und ein künstliches Gelenk im Laufe ihres Lebens wahrscheinlich mehrmals erneuert werden müsste.

Nach dem Orthesen-Test vom Sofa auf die Ski

Durch eine Zeitungsanzeige wurde Sandra Züger auf den Infoabend des Sanitätshauses Spiess und Kühne aufmerksam, bei dem das Prinzip und die Wirksamkeit von Arthrose-Orthesen vorgestellt wurden. «Die Orthese zu testen, hat mich brennend interessiert», beschreibt Sandra Züger. «Das war ein Ausprobieren als Alternative zum künstlichen Kniegelenk.» Von der Wirkung der Unloader One war sie auch gleich überzeugt und liess sich durch ihren Orthopäden eine Orthese verordnen.

Seitdem sind wieder alle Aktivitäten, wie Wandern, Schneeschuhlaufen oder Stand-Up-Paddeln möglich. Auch beim Stehen oder Treppensteigen gibt es kaum noch Beschwerden. «Mit der Orthese kam es schnell zu einer Besserung bis hin zu Schmerzfreiheit und ich bin wieder wesentlich aktiver. Einschränkungen gibt es nur bei Dreh- und Knickbewegungen. Und beim Segeln und Mountainbiken trage ich die Orthese aufgrund des möglichen Unfallrisikos nicht.»

Inzwischen trägt Sandra Züger die Unloader One dauerhaft. «Ich habe keine Schmerzen mehr, muss keine Medikamente mehr nehmen und eine OP steht aktuell nicht mehr an. Ich merke kaum, dass ich eine Orthese trage, so leicht und bequem ist sie und trotzdem stabil», beschreibt Sandra Züger den guten Tragekomfort und die einfache Handhabung. Je nach Aktivität trägt sie die Unloader One® bis zu 10 Stunden am Tag.

Neben der Orthese sind aber auch die «eiserne» Durchführung von gezielten Übungen, Willenskraft und hartes Training Voraussetzung für den Weg zur Schmerzfreiheit. So ist die Arthrose-Therapie immer ganzheitlich zu betrachten, also z.B. eine Kombination aus gezielten Übungen, Bewegung und einem arthrosegerechten Lebensstil.

Was Sandra verwendet

Sandra trägt die Unloader One Knieorthese, die das von Arthrose betroffene Kniegelenk entlastet. Durch das Drei-Punkt-Wirkprinzip übt die Orthese einen sanften Zug aus, um die Belastung der geschädigten Bereiche zu reduzieren. Die Orthese weitet den Gelenkspalt beim Strecken des Kniegelenks, was eine schmerzfreie Bewegung ermöglicht.


*Lee et al. Unloading knee brace is a cost-effective method to bridge and delay surgery in unicompartmental knee arthritis. BMJ Open Sport Exerc Med 2017 • Phillips et al. Treatment of osteoarthritis of the knee with bracing: a scoping review. Orthopedic Reviews 2016 • Briggs et al. Improvement in quality of life with use of an unloader knee brace in active patients with OA. J Knee Surg. 2012.